Die Marchwiesen sind einzigartige, vom jahreszeitlichen Wassergang des Flusses geprägte Lebensräume. Sie sind Teil der March-Thaya-Auen, einem der bedeutendsten Feuchtgebiete Mitteleuropas. Die Läufe von March und Thaya bilden hier gleichsam die fließende Grenze zwischen dem Weinviertel, Südmähren und der Westslowakei. Zu beiden Seiten der Flüsse erstreckt sich ein breites Band wertvoller Aulandschaft und ausgedehnter Überschwemmungsflächen.
Die Lange Luss am unteren Teil der March, bei Schlosshof ist das Zielgebiet von "mein m² marchwiese". Äcker, Wiesen und Gehölzpflanzungen bilden hier ein ca. 400 ha grosses Landschaftsmosaik. Typisch für das Gebiet der Langen Luss sind die zeitweilig wasserführenden Sutten, ehemaligen Seitenarme der March und Heimstätte der Urzeitkrebse. Viele weitere gefährdete Arten wie der Weißstorch oder der Wachtelkönig finden hier Nahrungs- und Lebensraum.
Die March entspringt im Norden Mährens und mündet nach 344 km Lauflänge unmittelbar vor der Hainburger Pforte in die Donau. Einen enormen Einfluss auf das Umland haben die Überschwemmungen der March (beim Pegel Marchegg z.B. betragen die Schwankungen des Wasserspiegels bis zu 6 m.).
Die Marchregion wird vom pannonischen Klima beeinflußt. Der Jahresniederschlag liegt unter 600 mm. Sie gehört damit zu den trockensten (!) und wärmsten Gebieten Österreichs.
An der March haben wir somit die außergewöhnliche Situation, dass im Frühjahr die Wiesen und Äcker regelmäßig überschwemmt werden während sie im Sommer zeitweilig austrocknen.
Geologisch gehört der Unterlauf der Marchzum Senkungsraum des Wiener Beckens.
An der March haben wir somit die außergewöhnliche Situation, dass im Frühjahr die Wiesen und Äcker regelmäßig überschwemmt werden während sie im Sommer zeitweilig austrocknen.
Geologisch gehört der Unterlauf der Marchzum Senkungsraum des Wiener Beckens.
Die Hochwässer der March treten aufgrund ihres Tieflandflusscharakters im Frühjahr durch verstärkte Regenfälle auf. Im Mündungsbereich wird die March auch bei Donauhochwasser bis Marchegg zurückgestaut. Die Donau hat ihr Einzugsgebiet in den Alpen und ihre Hochwässer werden durch die Schneeschmelze im Sommer verursacht. Dadurch kann es vorkommen, dass die Lange Luss zweimal im Jahr unter Wasser steht.
Der Distelverein ist eine ungewöhnliche Partnerschaft von Bauern, Jägern und Naturschützern, die sich seit mittlerweile 20 Jahren für die Erhaltung ländlicher Lebensräume einsetzt. Mit Ihrem m² Marchwiese unterstützen Sie gemeinsam mit dem Distelverein jene Bauern, die für eine vorausschauende Bewirtschaftung von Überschwemmungsgebieten und eine schonende Pflege der Kulturlandschaft eintreten.


